Losbaum: Ein umfassender Leitfaden zu Pflanzung, Pflege und Gestaltung

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Der Losbaum ist eine faszinierende Pflanze mit einem reichen Potenzial für Garten, Balkon und Landschaft. Obwohl der Begriff in verschiedenen Regionen unterschiedlich verstanden wird, verbindet er doch ein gemeinsames Motiv: Vielseitigkeit, Struktur und eine gewisse Ruhe im Erscheinungsbild. In diesem Leitfaden nehmen wir Losbaum unter die Lupe, erklären, woher die Pflanze kommt, wie sie kultiviert wird, welche Rolle sie in der Gartengestaltung spielt und welche Fehler man vermeiden sollte. Ziel ist es, dass Leserinnen und Leser Losbaum nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch praktisch erfolgreich einsetzen können.

Was ist Losbaum?

Losbaum beschreibt eine Pflanzengattung oder -linie, die in bestimmten Regionen als besonders eleganter Baumschultitel gilt. Die Merkmale von Losbaum variieren je nach Art und Sorte, doch typischerweise überzeugt diese Pflanze durch eine aufrechte Wuchsform, eine zurückhaltende Blüten- oder Blattstruktur und eine solide Winterhärte. In vielen Gärten dient Losbaum als optische Achse, die Ruhe und Ordnung in größere Pflanzkonzepte bringt. Die charakteristische Silhouette des Losbaums macht ihn zu einem Favoriten, wenn es darum geht, dominante Linien in einer Szenerie zu setzen oder Akzente gezielt zu setzen.

Botanische Grundlagen und Variationen

Bei Losbaum handelt es sich oft um eine Gruppe von Gehölzen, die ähnliche Merkmale aufweisen – robustes Holz, kompakte Wuchsformen und eine gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Boden- und Lichtverhältnisse. Je nach Sorte kann Losbaum in unterschiedlichen Größen auftreten, von kleineren Sträuchern bis hin zu stattlichen Bäumen. Die Vielfalt von Losbaum ermöglicht eine breite Palette an Gestaltungsoptionen: Als Einzelstandort, in Heckenstrukturen oder als Hintergrundpflanze in größeren Beeten. In jedem Fall trägt Losbaum zur Strukturvielfalt eines Gartens bei und bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten und Vögeln.

Historischer Hintergrund und kulturelle Bedeutung von Losbaum

Die Geschichte von Losbaumreich eröffnet sich oft dort, wo Menschen Pflanzen gezielt als gestalterische Elemente nutzen. In vielen Regionen wurde Losbaum zunächst aus ästhetischen Gründen gepflanzt, später aber durch seine ökologische Funktion geschätzt – als Lebensraum, als Schattenspender und als Beitrag zur Bodenschutzwirkung. Die Bedeutung von Losbaum hat sich im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelt: Von einer rein dekorativen Komponente in formalen Gärten hin zu einer biodiversitätsorientierten Komponente, die auch in naturnahen Gärten eine wichtige Rolle spielt.

Losbaum in historischen Gärten

Historische Gärten nutzten Losbaum oft, um Symmetrie, Ordnung und Langfristigkeit darzustellen. Die präzise Platzierung und das wiederkehrende Muster machten Losbaum zu einer zeitlosen Pflanze, die heute noch in restaurierten Anlagen zu finden ist. Gleichzeitig zeigen Beispiele aus älteren Gartenkulturen, wie Losbaum sich über die Jahrzehnte hinweg weiterentwickelte und neue Nutzungsmöglichkeiten fand, ohne seinen ikonischen Charakter zu verlieren.

Losbaum in der Praxis: Anwendungen in Garten und Landschaft

Was Losbaum heute besonders attraktiv macht, ist seine Vielseitigkeit. Ob im Kleingarten, im Reihenhausgarten, im öffentlichen Grünbereich oder als zentrales Element in einer großzügigen Parkanlage – Losbaum lässt sich flexibel einsetzen. Die Pflanze harmoniert mit einer Vielzahl von Materialien, Texturen und Farbspektren und lässt sich sowohl formal als auch naturbelassen gestalten.

Garten- und Balkongestaltung mit Losbaum

Für kleine Gärten bietet Losbaum oft Kompaktheit und Skalierbarkeit. Das macht ihn ideal, um Blickachsen zu betonen, als Sichtschutz zu dienen oder eine ruhige Kante in der Gestaltung zu bilden. Auf Balkonen oder Terrassen kann eine kleinere Sorte von Losbaum als Solitärpflanze oder in topfgarten-ähnlichen Arrangements wunderbare Akzente setzen. Wichtig ist hier die Wahl der Sorte, angepasst an die verfügbare Fläche, das Wurzelvolumen und die Frosthärte.

Losbaum als Hintergrundpflanze in größeren Beeten

In größeren Beeten fungiert Losbaum oft als strukturgebender Hintergrund. Durch die senkrechte Form lenkt er den Blick nach oben und bietet eine natürliche Bühne für farbige Stauden, Gräser oder Blütenstauden im Vordergrund. In Mischpflanzungen kann Losbaum den Balanceakt zwischen Dichte, Lichtdurchlässigkeit und Saisonabhängigkeit erleichtern und so das ganze Beet über das Jahr hinweg attraktiv halten.

Landschaftsarchitektur und öffentliche Grünflächen

Auch in städtischen Kontexten findet Losbaum breite Anwendung. Als robuste, langlebige Pflanze eignet er sich hervorragend für Straßenbegleitgrün, Schulhöfe, Parks und zentrale medienübergreifende Räume. Durch seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Standorte und Bodenarten trägt Losbaum zur Erhöhung der Biodiversität in städtischen Gebieten bei und erleichtert gleichzeitig das pflegerische Management durch seine Routine-Wasser- und Düngungsbedürfnisse.

Pflege und Kultur: Wie man Losbaum gesund hält

Eine der zentralen Stärken von Losbaum ist die Pflegefreundlichkeit. Dennoch gibt es spezifische Anforderungen, die beachtet werden müssen, damit der Losbaum langfristig kräftig wächst, gesund bleibt und seine ästhetische Wirkung behält. Im Folgenden finden Sie eine zusammengefasste Praxisanleitung zur Pflege von Losbaum – von Standortwahl über Bewässerung und Bodenpflege bis hin zur Düngung und Schnittführung.

Standortwahl und Bodenbeschaffenheit

Losbaum bevorzugt moderat nährstoffreiche, durchlässige Böden. Staunässe an der Wurzelzone ist zu vermeiden, da sie zu Wurzelkrankheiten führen kann. In schweren Böden empfiehlt sich eine Auflockerung durch Tongranulat oder Sand, je nach vorhandener Bodenbeschaffenheit. Der optimale Standort bietet ausreichend Licht, wobei einige Sorten auch Halbschatten tolerieren. Ebenso wichtig ist der Schutz vor stark windigen Lagen, die die Aststruktur belasten könnten.

Bewässerung und Trockenheitsmanagement

Die Bewässerung von Losbaum variiert je nach Sorte, Größe und Standort. In der Regel genügt eine tiefe, weniger häufige Bewässerung, um das Wurzelsystem zu stärken. Einmal wöchentliches, tieferes Gießen fördert das Wurzelwachstum und erhöht die Widerstandskraft gegen Trockenheit. In heißen Sommern kann eine Zusatzbewässerung sinnvoll sein, besonders bei Jungpflanzen oder bei Topf-Kulturen von Losbaum. Vermeiden Sie jedoch Staunässe, da dies zu Wurzelfäule führen kann.

Düngung

Losbaum profitiert von einer ausgewogenen Nährstoffzufuhr. Eine Frühjahrsdüngung mit organischen Langzeitdüngern oder konzertierten Nährstoffen sorgt dafür, dass der Losbaum stark aus dem Wald kommt. Eine zusätzliche Sommergabe kann sinnvoll sein, wenn die Pflanze in extrem nährstoffärmeren Böden steht. Beachten Sie die Anweisungen des Düngemittelherstellers und dosieren Sie moderat, um Überdüngung und Umweltbelastungen zu vermeiden.

Schnittführung und Formschnitt

Viele Losbaum-Arten reagieren positiv auf gezielten Formschnitt. Der Schnitt dient der Struktur, fördert Verzweigungen und hält das gewünschte Größen- und Formprofil. Wichtige Grundsätze sind dabei: Schnitt nur in ruhigen Jahreszeiten, nach dem Vegetationsmaximum, um Pflanzenstress zu minimieren. Entfernen Sie abgestorbene oder beschädigte Äste konsequent, um die Gesundheit der Pflanze zu fördern. Durch regelmäßigen, maßvollen Schnitt lassen sich spektakuläre Konturen und eine elegante Silhouette erzielen, die Losbaum noch markanter in der Gestaltung erscheinen lässt.

Winterschutz und Frostverträglichkeit

Je nach Sorte variiert die Frostverträglichkeit von Losbaum. In frostgefährdeten Regionen empfiehlt sich ein leichter Winterschutz aus Laub oder Vlies, besonders bei jungen Pflanzen oder empfindlichen Sorten. Mit dem richtigen Schutz bleibt die Wurzelzone kalt und die oberirdischen Teile überstehen kalte Perioden weitgehend unbeschadet. Achten Sie im Frühling auf eine behutsame Wiederaufnahme der Pflege, um neue Austriebe nicht zu gefährden.

Vermehrung von Losbaum: Wege zu neuen Pflanzen

Die Vermehrung von Losbaum ermöglicht es, neue Pflanzen für die Gestaltung zu gewinnen, ohne auf Setzlinge aus kommerzieller Zucht angewiesen zu sein. Es gibt verschiedene praktikable Methoden, die sich je nach Sorte und Zielsetzung eignen. Von der Samenvermehrung bis zur vegetativen Vermehrung mittels Stecklingen oder Teilung – jeder Weg hat seine Besonderheiten.

Vermehrung durch Stecklinge

Eine der beliebtesten Methoden ist die Vermehrung durch Stecklinge. Jungstecklinge nehmen oft schneller Wurzel, wenn sie in feuchte, gut durchlässige Substrate gesetzt werden. Achten Sie darauf, dass der Steckling einen ausreichenden Teil des Stammes sowie einige Knospen besitzt. Das Wurzelwachstum wird durch eine geeignete Temperatur und Luftfeuchte begünstigt. Geduld ist gefragt, denn Wurzeln benötigen Zeit, um sich zu bilden, bevor der junge Losbaum in den Gartensockel gesetzt wird.

Vermehrung durch Samen

Die Samenvermehrung ist eine interessante Option, insbesondere um Sortenvielfalt zu erzeugen. Allerdings ist die Keimrate oft geringer, und das Nachwachsen kann von der ursprünglichen Sorte abweichen. Wenn Sie Samen verwenden, lagern Sie sie kühl und trocken, und säen Sie unter Umständen im Frühling in angefeuchtetes Substrat. Die Keimdauer variiert, doch Geduld zahlt sich aus, denn neu gewachsene Pflanzen bieten oft überraschende Charakteristika, die das Gestaltungspotenzial erweitern.

Teilung und Bewurzelung

Bei älteren Losbaum-Pflanzen lässt sich mit fachgerechter Teilung ein neuer Stolz in den Garten holen. Die Teilung erfordert einen gut entwickelten Wurzelstock und sorgfältige Handhabung. Nach dem Teilen sollten die neuen Pflanzungen gut angegossen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Durch diese Methode lassen sich etablierte Pflanzgefühle rasch reproduzieren und die Beständigkeit der Pflanze im Garten erhöht sich.

Häufige Fehler vermeiden: Tipps zur Optimierung von Losbaum

Wie bei jeder Pflanze gibt es typische Stolpersteine, die bei Losbaum auftreten können. Diese Fehlerquellen reichen von falscher Standortwahl über unangemessene Bewässerung bis hin zu übermäßigem, unsachgemäßem Schnitt. Wer Losbaum erfolgreich kultivieren möchte, sollte diese Fallstricke kennen und gezielt vermeiden.

Falsche Standortwahl

Zu dunkle Standorte, zu feuchte Böden oder stark windige Lagen können das Wachstum von Losbaum hemmen. Wählen Sie einen Standort, der ausreichend Licht bietet, aber auch Schutz vor starkem Wind. Beachten Sie die Bedürfnisse der jeweiligen Sorte hinsichtlich Lichtintensität und Temperaturtoleranz.

Übermäßige Bewässerung

Zu viel Wasser kann Wurzelfäule verursachen, insbesondere bei schweren Böden. Ein tieferes, selteneres Gießen fördert das Wurzelwachstum und die Pflanze wird widerstandsfähiger. Prüfen Sie regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit, bevor Sie erneut gießen.

Ungeeignete Düngung

Zu starke oder zu häufige Düngung kann zu übermäßigem Wachstum auf Kosten der Pflanzengesundheit führen. Halten Sie sich an die empfohlenen Dosierungen und achten Sie darauf, Nährstoffe gleichmäßig über das Jahr zu verteilen. Eine zu starke Stickstoffzufuhr kann zu labilen Strukturen führen, die im Herbst oder Winter Probleme bereiten.

Schnittfehler

Unvorsichtiger oder zu häufiger Schnitt kann die Wundheilung verzögern oder die Formabläufe stören. Lernen Sie die richtige Schnitttechnik, vermeiden Sie harte Schnitte mitten in der Vegetationsperiode und nutzen Sie sanfte Formen, um das Wachstum zu steuern. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: In der Regel frühzeitig im Frühjahr oder späten Herbst, je nach Sorte.

Losbaum und Biodiversität: Ökologische Vorteile eines ausgewogenen Gartens

Losbaum bringt nicht nur ästhetische Qualitäten, sondern auch ökologische Vorteile mit sich. Durch seinen Habitus bietet er Lebensraum für nützliche Insekten, Vögel und andere Organismen. Wenn Losbaum in einem naturnah gestalteten Garten eingesetzt wird, unterstützt er die ökologische Balance, indem er Blüten- und Fruchtquellen in den Jahresverlauf hinein bietet. Darüber hinaus wirkt er als Rückgrat in gemischten Pflanzungen, das Struktur und Stabilität formt und damit die Resistenz des gesamten Gartens gegen extreme Wetterereignisse erhöht.

Lebensraum und Bestäuberfreundlichkeit

Viele Sorten von Losbaum tragen im Frühling und Sommer Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber darstellen. Selbst wenn die Blüten klein sind, tragen sie zu einem vitalen Ökosystem im Garten bei. Die Blattstruktur bietet dazu einen Unterschlupf oder Brutraum für verschiedene Insektenarten, was die Biodiversität erhöht und das ökologische Gleichgewicht stärkt.

Nachhaltige Gartenpraxis rund um Losbaum

Eine nachhaltige Nutzung von Losbaum umfasst kompakte Pflanzflächen, Mulchen zur Bodenbedeckung, sparsame Bewässerungsstrategien und die Auswahl schädlingsresistenter Sorten. Durchdachte Pflanzkonzepte mit Losbaum tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Bodenleben zu fördern und dennoch ästhetische Ansprüche zu erfüllen. In der Praxis bedeutet das: Mulchschichten aus organischem Material, die Feuchtigkeit speichern; regelmäßige, bodenschonende Pflege statt chemischer Schnelllösungen; und die bewusste Auswahl heimischer Sorten, die sich besonders gut in die lokale Flora integrieren lassen.

Losbaum im Designer-Setting: Ideen für kreative Gestaltungskonzepte

Losbaum bietet in der Gartengestaltung unzählige Möglichkeiten, von formalen Linien bis hin zu wilden, naturnahen Arrangements. Im Designer-Setting lässt sich Losbaum gezielt einsetzen, um Blickachsen zu lenken, Kontraste zu schaffen oder eine Bühne für Farbspektakel zu bieten. Die folgenden Konzepte zeigen, wie Losbaum visuell wirksam eingesetzt werden kann.

Formale Achsen und klare Linien

In formalen Gärten betont Losbaum klare Linien und symmetrische Strukturen. Platzieren Sie Losbaum entlang einer zentralen Sichtachse oder markieren Sie Fluchtlinien, um Ruhe und Ordnung zu vermitteln. Der regelmäßige Wuchs der Pflanze verstärkt die geometrische Wirkung und lässt den Garten wie ein sorgfältig gestaltetes Kunstwerk wirken. Kombinieren Sie Losbaum mit niedrigeren, skulpturalen Stauden, um Höhenunterschiede zu schaffen, ohne die Klarheit der Linien zu unterbrechen.

Naturnahe Mischpflanzungen

Für naturnahe Gärten bietet Losbaum einen stabilen Hintergrund, der es ermöglicht, farbenfrohe Staudenflächen und bodendeckende Gehölze effektvoll zu kombinieren. Die Kombination aus Losbaum, Gräsern und Stauden schafft Jahreszeitenwechsel, Texturvielfalt und Farbdynamik. Die Pflanze dient dabei als ruhige Basisschicht, auf der andere Arten ihre Schönheit entfalten können.

Kreative Farbakzente mit Losbaum

Durch die Auswahl verschiedener Sorten lässt sich die Farbwelt rund um Losbaum gezielt gestalten. Setzen Sie farbkräftige Stauden ins Vordergrund, während Losbaum durch einziges Grün und silbrige Untertöne einen dezenten Hintergrund bildet. Ebenso kann man mit Blütennuancen arbeiten, indem man Losbaum in Nähe zu bunter Beetgestaltung platziert und so eine harmonische, aber dennoch markante Komposition erzeugt.

Häufige Mythen rund um Losbaum entlarvt

Wie viele etablierte Gartenpflanzen ist auch Losbaum von einigen Mythen begleitet. Hier räumen wir mit verbreiteten Fehlannahmen auf, damit Gartenbesitzerinnen und -besitzer fundierte Entscheidungen treffen können.

Mythos 1: Losbau is aufwändige Pflege

Fakt ist, Losbaum ist in der Regel pflegeleicht. Natürlich braucht jede Pflanze grundsätzliche Pflege, aber im Vergleich zu anderen Ziergehölzen zeigt Losbaum eine robuste Struktur und erfordert keine enorme Pflegeintensität. In den meisten Fällen genügt ein regelmäßiger, moderater Schnitt, eine angemessene Bewässerung, eine ausgewogene Düngung und ein sorgfältiger Boden- und Mulchschutz.

Mythos 2: Losbaum passt nur in große Gärten

Auch in kleineren Gärten bietet Losbaum Optionen. Es gibt kompakte Sorten, die sich hervorragend für Beete, Terrassen und Balkone eignen. Die richtige Sortenwahl, Zusammenstellung der Pflanzpartner und ein durchdachtes Raumkonzept machen Losbaum auch in begrenzten Flächen zu einer starken Gestaltungskomponente.

Mythos 3: Losbaum ist nicht winterhart

Die Winterhärte von Losbaum variiert stark je nach Sorte. Viele Sorten sind sehr robust und widerstandsfähig, andere benötigen in frostgefährdeten Regionen einen Winterschutz. Eine vorherige Recherche zur Sorte und eine Positionierung an einem geschützten Ort können helfen, Verluste durch Frost zu vermeiden.

Losbaum und Pflegekalender: Jahresrhythmus im Garten

Ein praktischer Kalender hilft, Losbaum das ganze Jahr über gesund zu halten. Er fasst die wichtigsten Aufgaben nach Monaten zusammen und sorgt dafür, dass nichts vergessen wird. Passen Sie ihn an Ihre regionale Klimazone an und berücksichtigen Sie die individuelle Sorte Ihres Losbaums.

Frühling

Ins Frühjahr hinein erfolgt der Hauptwachstumsimpuls. Entfernen Sie Frostschäden, führen Sie eine sanfte Formschnitt-Nachbehandlung durch, setzen Sie neue Pflanzen, kontrollieren Sie die Bodenstruktur und beginnen Sie mit der ersten Düngung. Beobachten Sie neue Triebe und planen Sie den weiteren Verlauf der Pflanzung.

Sommer

Im Sommer liegt der Fokus auf Bewässerung, Mulchen und dem Schutz vor Trockenstress. Lockern Sie die Bodenoberfläche leicht auf und achten Sie darauf, dass der Losbaum nicht unter Staunässe leidet. Entfernen Sie verwelkte Blüten, falls gewünscht, um die Blütezeit zu verlängern oder den visuellen Reiz zu erhöhen.

Herbst

In der Herbstzeit bereiten Sie Losbaum auf den Winter vor. Entfernen Sie schwache Triebe, prüfen Sie die Stabilität der Pflanze und ergänzen Sie gegebenenfalls Mulch, um die Wurzeln vor Frost zu schützen. Falls die Sorte laubabwerfend ist, sammeln Sie abgefallenes Laub auf dem Beet, um Pilzkrankheiten zu verhindern.

Winter

In frostgefährdeten Regionen schützt eine Kombination aus Bodenabdeckung, Vlies und Windschutz. Beobachten Sie die Pflanze auf typische Winter-Schäden und planen Sie den Schutz im nächsten Jahr entsprechend nach. Trotz Kälte bleibt Losbaum eine anspruchslose Pflanze, die sich bei geeigneter Pflege gut erholt und im Frühjahr wieder kräftig austreibt.

Schlussbetrachtung: Warum Losbaum eine gute Wahl ist

Losbaum verbindet Ästhetik mit Funktionalität. Als gestaltetungsstarke Pflanze bietet Losbaum Vielseitigkeit, Resistenz und eine beruhigende Silhouette, die in unterschiedlichsten Gartenkonzepten ihren Platz findet. Die Kombination aus Pflegeleichtigkeit, Anpassungsfähigkeit an Boden- und Lichtverhältnisse und der Fähigkeit, Biodiversität zu fördern, macht Losbaum zu einer Überlegung wert für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, Landschaftsarchitektinnen und -architekten sowie Stadtgärtnereien gleichermaßen. Wer Losbaum behutsam wählt, richtig positioniert und konsequent pflegt, investiert in eine langlebige, ästhetisch ansprechende Pflanze, die über Jahre hinweg Freude bereitet.

Häufig gestellte Fragen zu Losbaum

Wie wähle ich die richtige Sorte Losbaum aus?

Beachten Sie Größe, Winterhärte, Standortanforderungen und ästhetische Vorlieben. Vergleichen Sie Wuchsform und Blütezeit der verfügbaren Sorten, und wählen Sie eine Sorte, die zu Ihrem Gartenkonzept passt. Eine Beratung im Gartencenter oder von einer Landschaftsarchitektin bzw. einem Landschaftsarchitekten kann hilfreich sein, um die passende Sorte zu finden.

Kann Losbaum auch als Sichtschutz dienen?

Ja, Losbaum eignet sich hervorragend als Sichtschutz, insbesondere in größeren Gärten und in Bereichen, in denen eine ruhige, vertikale Linienführung gewünscht wird. Durch die richtige Sorte und regelmäßigen Schnitt lässt sich eine dichte, attraktive Barriere schaffen, die gleichzeitig Luftzirkulation ermöglicht.

Wie oft sollte Losbaum gewässert werden?

Die Bewässerung hängt stark von Sorte, Größe, Boden und Wetter ab. Generell gilt: Tiefes, seltenes Gießen fördert ein gesundes Wurzelsystem. Prüfen Sie regelmäßig die Bodenfeuchte und passen Sie die Bewässerung entsprechend an, um Staunässe zu vermeiden.

Welche Pflanzen harmonieren gut mit Losbaum?

Viele Stauden, Gräser und Bodendecker ergänzen Losbaum gut. Kombinieren Sie z. B. Ziergräser, niedrige Stauden wie Lavendel oder Salbei sowie robuste Bodendecker, um Texturen, Farben und Lebensräume zu schaffen. Achten Sie darauf, dass die Partnerpflanzen nicht zu dominant werden, damit Losbaum seine formale Wirkung behält.

Fazit: Losbaum als langlebige, vielseitige Gartenkraft

In der Summe bietet Losbaum viele Vorteile, die für eine nachhaltige Gartengestaltung sprechen. Die Pflanze überzeugt durch Vielseitigkeit, Ästhetik und solide Pflegeanforderungen. Ob als zentrales Gestaltungselement, als Hintergrund in größeren Beeten oder als kompakter Solitär auf der Terrasse – Losbaum fügt sich harmonisch in verschiedenste Lebens- und Stilwelten ein. Wer Losbaum mit dem richtigen Verständnis von Standort, Pflege und Gestaltung nutzt, wird langfristig belohnt durch eine Pflanze, die Stabilität, Ruhe und Eleganz in den Garten bringt.